Schmerzen können behandelt werden

Schmerzen können behandelt werden

Sie sind nicht allein, in Deutschland leben ca. 15 Millionen Menschen mit chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen!

Wir kümmern uns gerne um Ihre Schmerzen, denn mit der Behandlung von Schmerzpatienten sind wir bestens vertraut.
Wir helfen Ihnen mit einem individuell auf Sie abgestimmten multimodalen Therapieprogramm. In einer multimodalen Therapie kombinieren wir unterschiedliche Behandlungsformen zur Schmerzbeeinflussung. Dazu gehören Medikamente, Maßnahmen aus der Physikalischen Medizin, invasive Techniken (Nervenblockaden), Stimulationsverfahren und Psychologische Verfahren.
Wir bringen Sie auf den Weg zur mehr Wohlbefinden und weniger Schmerzen.

Scherztherapie Schmerz als Warnsignal

Schmerzen können durch Einflüsse von außen wie Hitze, Kälte, Druck und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren entstehen. Wenn wir einen Knochenbruch haben, oder eine Verbrennung der Haut, haben wir akute Schmerzen, sie sind das Warnsignal, sich schmerzmeidend bzw. heilungsfördernd zu verhalten. Sie sind meistens von kurzer Dauer, häufig gut lokalisierbar und haben eine klare Bedeutung: Schutz unserer Unversehrtheit. Haben wir uns z.B. verletzt, macht uns der akute Schmerz auf die Gefahr aufmerksam, und es kommt zu einer Schutzreaktion (Wegziehen der Hand von der heißen Herdplatte; Schonhaltung und Ruhe nach Operationen).

Wie Schmerzen entstehen

Der Körper nimmt Schmerzreize (z.B. eine Verletzung) über spezielle „Schmerzfühler“, so genannte Schmerzrezeptoren (freie Nervenendigungen, die sich in der Haut und im Körper befinden) wahr. Diese Schmerzsignale werden dann von den Rezeptoren über Nervenfasern zum Rückenmark und von dort zum Gehirn weitergeleitet, wo diese Informationen verarbeitet werden. Hier wird der Schmerz wahrgenommen, verarbeitet und ganz individuell bewertet.
Jeder Mensch hat ein eigenes, ganz persönliches Schmerzempfinden. Auf dem Weg, den der Schmerz durch den Körper nimmt, gibt es zahlreiche „Umschaltstellen“. An diesen Umschaltstellen (Synapsen), kann die Schmerztherapie die Weiterleitung der Schmerzsignale bremsen.

Schmerzen können akut oder chronisch sein

Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen.
Akute Schmerzen haben eine Signal- und Warnfunktion. Sie treten plötzlich auf und werden meist durch äußere Verletzungen oder innere Entzündungen ausgelöst. Sie sind meist nur von kurzer Dauer. Akute Schmerzen klingen meist wieder ab, wenn die Ursache des Schmerzes beseitigt ist (z.B. Heilung eines gebrochenen Beines).

Werden akute Schmerzen nicht ausreichend behandelt, kann sich aus jedem akuten Schmerz ein chronischer Schmerz entwickeln. Jeder Schmerzreiz ist nämlich in der Lage, im Nervensystem bleibende Veränderungen auszulösen, d. h. die Nervenbahnen signalisieren dann einen Dauerschmerz. Dabei bleiben die Schmerzsignale dauerhaft aktiv, auch ohne eigentlichen organischen Schaden.

Die sensible Balance zwischen Schmerzmeldesystem und Schmerzhemmsystem ist gestört. Es entsteht ein Schmerzgedächtnis. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen haben chronische Schmerzen ihre Signal- und Warnfunktion verloren. Hier ist der Schmerz zu einem eigenen Krankheitsbild geworden. Der Schmerz dominiert das Leben der Schmerzkranken.

Die häufigsten von uns behandelten Schmerzen

  • Akute und chronische Rückenschmerzen
  • Schmerzen der Halswirbelsäule
  • Schmerzen der Brustwirbelsäule
  • Akuter Bandscheibenvorfall
  • Kreuzschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die Schulter
  • Schmerzen nach Bandscheiben-Op oder Versteifung
  • Gelenkschmerzen, Schulterschmerz, Omarthrose, Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisellenbogen, Golferarm, Gonarthrose, Coxarthrose

Wie wir Ihre Schmerzen behandeln können

Wir helfen Ihnen mit einem individuell auf Sie abgestimmten multimodalen Therapieprogramm. In einer multimodalen Therapie kombinieren wir unterschiedliche Behandlungsformen zur Schmerzbeeinflussung.

In unserer Praxis werden folgende Verfahren durchgeführt

Medikamentöse Schmerztherapie

Bei der Medikamenteneinstellung halten wir uns das 3-stufige Behandlungsschema der WHO, mit dessen Hilfe Schmerzpatienten abgestuft und entsprechend ihrer individuellen Situation und Schmerzstärke und Schmerzqualität medikamentös versorgt werden können. Das Schema berücksichtigt neben dem Einsatz eines Basisanalgetikums zusätzlich adjuvante Maßnahmen.

Je nach Schmerzsituation und Schmerzart kommen auf allen 3 Stufen Co-Analgetika zum Einsatz, z.B. Antidepressiva, Cortikoide, Neuroleptika. Die medikamentöse Behandlung erfolgt unter Beachtung schmerztherapeutischer Qualitätsanforderungen nach einem festen Zeitschema, niemals nur nach Bedarf!
Bei der Behandlung von Migränepatienten setzten wir auch Triptane für die Anfallsunterbrechung ein.

Minimal - Invasive Techniken

  • Infusionen mit Analgetika
  • Triggerpunktinfiltrationen
  • Therapeutische lokale Injektionsbehandlung (TLI) (Injektion schmerzstillender, entzündungshemmender und entquellender Mittel führt in der Regel zur Einsparung von Medikamenten)
  • Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)
  • Paravertebrale Spinalnervenblockaden CSPA (Cervikale Spinalnerven Analgesie an der Halswirbelsäule)
  • TSPA (Thorakale Spinalnerven Analgesie an der Brustwirbelsäule)
  • LSPA (Lumbale Spinalnerven Analgesie an der Lendenwirbelsäule)
  • Behandlung aller arthrotischer Gelenkbeschwerden
  • Schmerzen am Bewegungsapparat, Sportverletzungen, Osteoporoseschmerz
  • Rheumaschmerzen
  • Nervenschmerzen, Akute und chronische Schmerzen nach Gürtelrose
  • Polyneuropathie, Interkostalneuralgie, Amputationsschmerz , Phantomschmerzen
  • Schmerzen nach Nervenverletzungen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, Gesichtsschmerzen, Trigeminusneuralgie, Atypischer Gesichtsschmerz
  • Fibromyalgie
  • Tumorschmerzen
  • Cervikale Facettengelenkinfiltration
  • Thorakale Facettengelenkinfiltration
  • Lumbale Facettengelenkinfiltration
  • ISG Block (Ligamentäre Infiltration am ISG)
  • Lumbale Periduralanästhesie
  • Plexusblockaden
  • Nervenblockaden
  • Neuraltherapie ( Lokaltherapie, Segmenttherapie, Störfeldtherapie)

Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)

Wirkung der therapeutischen Lokalanästhesie:

  • Schmerzreduktion
  • Reduzierung oder Unterbrechung der Schmerzleitung
  • Reduktion reflektorisch erhöhter Muskelspannung und erhöhter Sympathikusaktivität
  • lokale Durchblutungssteigerung durch Blockierung sympathischer Nervenfasern

In jeweils spezifischer Technik wird eine dünne Injektionsnadel bis unmittelbar an die gereizte Nervenstruktur vorgeschoben. Dadurch gelingt es, bestimmte ausgewählte Medikamente präzise in den Bereich der gereizten Nervenwurzel zu bringen, die dann direkt vor Ort ihre Wirkung entfalten können.
In der Regel reicht eine einmalige Blockade (therapeutische Lokalanästhesie) jedoch nicht aus.
Wiederholte therapeutische Lokalanästhesien beugen dem Chronifizierungsprozess von Schmerzen der Wirbelsäule vor.

Manualtherapie / Chirotherapie

Physikalische Medizin
Wärmetherapie
Elektrotherapie

Psychologische Verfahren
Entspannungstraining
Schmerzbewältigung

Stimulationsverfahren

  • Akupunktur (Aktivierung körpereigener schmerzhemmender Systeme)
  • TENS
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation ist ein Gegenstimulationsverfahren zur Schmerzlinderung. Dabei werden Elektroden entweder rund um das schmerzende Gebiet auf der Haut aufgebracht oder in dem Bereich der Wirbelsäule angelegt, aus dem der befallene Nerv austritt. Diese Hautgebiete werden dann mit hohen Frequenzen und niedrigen Stromstärken stimuliert.

Edukative Maßnahmen

  • Aufklärung über Schmerzmechanismus und Chronifizierung
  • Information über Therapiewirkung

Facharzt für Allgemeinmedizin

Puttkamerstraße 6 / Ecke Friedrichstraße
10969 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 212 366 966

TÜV Zertifikat

Schmerztherapie Behandlung

Wirbelsäulenerkrankungen und Gelenkerkrankungen, chronische und akute Rückenbeschwerden, sowie die Behandlung aller arthrotischer Gelenkbeschwerden, Kopfschmerzen und Migräne und sportmedizinischer Krankheitsbilder sowie Sportverletzungen.

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