Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe I-L

Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe I-L

Ileus
Darmverschluss. Lähmung der Darmbewegung durch mechanischen Verschluss, z. B. durch Geschwüre, Fremdkörper, Verwachsungen. Aber auch nervöse Lähmung der Muskelschichten des Darmes nach Infektion und Vergiftung bei Bauchfellvereiterung.

Immunität
Unempfänglichkeit nach zweitem bzw. wiederholtem Kontakt mit den gleichen Krankheitserregern und/oder deren Giften. Die Bildung spezifischer Antikörper (Immunoglobuline) gewähren einen dauerhaften Schutz gegen eine zweite Erkrankung, z. B. Masern, Scharlach.

Immunisierung
Erzeugung einer Immunität. Aktive Immunisierung: Impfung mit toten oder lebende, abgeschwächten Erregern bzw. deren Giften. Passive Immunisierung: Verabreichung von Heilserum, das Abwehrstoffe gegen die Erreger enthält.

Inkontinenz
Unvermögen, Harn oder Stuhl willkürlich zurückzuhalten.

Ischias
Syndrom, bei dem Schmerzen im Vordergrund stehen, die aus der Kreuzbeingegend über die Außenseite des Oberschenkels in den Fuß ziehen. Das Syndrom entsteht meist infolge einer Überlastung ("Verheben").

Jacobson-Training
Auch progressive Muskelentspannung genannt. Effektives Entspannungsverfahren, mit gezielter An- und Entspannung von Muskelgruppen. Bei gleichzeitiger Konzentration auf die damit einhergehende körperliche Empfindung bewirkt diese Methode einen tiefen Entspannungszustand.

Jod, Jodate
Lebensnotwendiges Element mit besonderer Bedeutung für das Schilddrüsenhormon Thyroxin. Vielfache Verwendung: wegen antiseptischer und bakterizider Wirkung (Jodtinktur) als Desinfektionsmittel.

Jodismus
Bei Überempfindlichkeit Auftreten von Fieber, Appetitlosigkeit, Durchfällen, Schleimhautentzündung und Schwellung des Gesichts nach innerlicher Jodanwendung.

Jodmangelkropf
Kropfbildung infolge Jodmangels in der Nahrung und im Trinkwasser, insbesondere in Gebirgsgebieten.

Juckempfindung
Sehr unangenehmes subjektives Symptom bei zahlreichen Hautkrankheiten und Stoffwechselstörungen. Die Beschwerden werden durch äußerliche Mittel, vorwiegend wie Kühlen gelindert.

Katarrh
Entzündliche Reizung der Schleimhäute mit vermehrter Flüssigkeitsabsonderung. Andere Bezeichnungen sind Schnupfen, Erkältung.

Keuchhusten
Pertussis. Infektionskrankheit mit besonderer Disposition bis zum zehnten Lebensjahr., obwohl auch ältere Kinder und Erwachsene erkranken können. Charakteristisch sind Hustenanfälle, die aus mehreren Hustenstößen (Stakkato-Husten) bestehen und mehrmals hintereinander auftreten.

Kohlenhydratstoffwechsel
Die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate werden im Darm aufgespaltet und nach der Aufnahme in das Blut der Leber zugeführt. Hier erfolgt ein Aufbau zu Glykogen (ein der Stärke verwandtes Polysaccharid), so dass auch bei stoßweiser Zufuhr der Blutzuckerspiegel weitgehend konstant bleibt.

Kollaps
Plötzlich einsetzender Anfall allgemeiner Körperschwäche infolge Mangeldurchblutung des Gehirns. Es handelt sich dabei um ein Kreislaufversagen mit Absinken des Blutdruckes.

Kreislauf-Funktionsprüfungen
Darunter versteht man ein Reihe von Tests, deren Ziel es ist, die Regulation des peripheren Kreislaufs und die Leistungsbreite des Herzens zu erfassen. Sie dienen insbesondere zur Erkennung von Gefährdungen dieser Funktion.

Laryngitis
Kehlkopfentzündung.

Leukämie
Weißblütigkeit. Krankheit der weißen Blutkörperchen mit Vergrößerung von Milz, Leber, Lymphknoten und Ersatz des normalen Knochenmarkes durch die wuchernde Zellart.

Leukozyten
Bezeichnung für die weißen Blutzellen im Blut.

Lipidstoffwechsel
Bildung der Fette (Lipide), er erfolgt hauptsächlich im Fettgewebe und in der Leber. Zwischen dem Fettgewebe und der Leber findet ein ständiger Lipidaustausch statt.

Lumbago
Hexenschuss. Beruht entweder auf einer Erkrankung der Muskeln oder auf einen fernab liegenden Prozess, meist in der Wirbelsäule. Am häufigsten kommen Bandscheibenveränderungen in Frage.

Fachausdrücke der Allgemeinmedizin

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