Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe V-Z

Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe V-Z

Varikosis
Krampfaderleiden. Als Ursachen werden genannt: erbliche Bindegewebsschwäche, Fettleibigkeit, Hochwuchs, Schwangerschaft, sowie Verwachsungen. Dadurch Aussacken der Venenwand, Schlussunfähigkeit der Venenklappen, weitgehende Verlangsamung des Blutrückflusses.

Vegetative Dystonie
Vegetativ bezieht sich auf Funktionen sind Verdauung, Stoffwechsel, Atmung, Puls, Blutdruck regeln. Für Störungen oder Unregelmäßigkeiten des Funktionsgleichgewichts, denen keine organische Ursachen zugrunde liegen, verwendet man den Begriff Dystonie.

Veneninsuffizienz, chronische
Alle Arten von venösen Stauungen, die zu einer chronischen Zirkulationsstörung führen.

Vertigo
Schwindel. Störung des Gleichgewichts infolge kurz andauernder allgemeinen Hirndurchblutung ("Schwarzwerden vor den Augen") oder von bestimmten Arealen im Gehirn. Letztere erzeugen Drehschwindel oder Torkeln.

Vitamine
Lebensnotwendige, d. h. essentielle organische Verbindungen, die meist in kleiner Menge funktionell auf verschiedene Weise in den Stoffwechsel eingreifen. Sie können vom Körper nicht gebildet werden, sondern müssen dem Organismus von außen über die Nahrung zugeführt werden. Vollständiges oder teilweises Fehlen von Vitaminen führt zu Wachstumsstillstand bzw. zu zahlreichen, oft komplexen Mangelerscheinungen und Krankheiten.

Wadenkrampf
Schmerzhafter Krampf der Wadenmuskulatur, wie er z. B. bei Krampfadern, bei Wasserverarmung des Körpers besonders bei arteriellen Durchblutungsstörungen auftritt.

Wallungen
"Hitzewallungen", "aufsteigende Hitzewellen". Unangenehmes Hitzegefühl bei Frauen in den Wechseljahren.

Weichteilrheumatismus
Uneinheitliche Erkrankungen der Muskulatur, des Untergewebes, des gelenknahen Gewebes und der peripheren Nerven.

Wunde
Entsteht durch einen Defekt des schützenden Deckgewebes wie Haut oder Schleimhaut, meist infolge einer Verletzung. Je nach dem Verletzungsvorgang unterscheidet man Schnitt-, Stich-, Quetsch- (Riss- und Biss-) und Schusswunden. Die letzten beiden Wundarten gehen mit ausgedehnten Gewebeschäden einher, die für eine Infektion einen guten Nährboden bilden.

Wurmkrankheiten
Weltweit verbreitete Krankheiten, die durch Infektion mit Würmern hervorgerufen werden. Die Wurmkrankheit kann auf den Darm lokalisiert sein oder zur Allgemeinerkrankung werden. Mehrere Infektionsmöglichkeiten sind bekannt: 1. oral (Schmutz- und Schmierinfektion), 2. durch Nahrungsmittelinfektion (Verzehr von rohem oder ungenügend gekochtem Fleisch, infiziertes Fischfleisch), 3. durch aktives Eindringen der Würmer durch die Haut, 4. durch orale Aufnahme der Wurmeier.

X-Beine
Seitliches Abbiegen der Unterschenkel ab Knie, so dass Ober- und Unterschenkel die Form eines X annehmen. Es kann angeboren oder erworben sein.

X-Fuß
Sehr häufig zusammen mit Plattfußbildung. Vorspringen des inneren Knöchels, Fersenbein lateral verlagert, Rück- und Vorfuß einwärts gedreht. Gelegentlich angeboren, meist erworben, z. B. als statischen Ausgleich bei O-Beinen

Yoga
Alte indische Lehre, die durch Askese, Meditation und bestimmte Körperhaltungen, Atemübungen zur leiblich-seelischen Selbstkontrolle führt. Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Die Übungen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem unendlichen universellen Selbst wird angestrebt. In Europa wird Yoga u. a. zur Entspannung bei Ängsten, Aggressionen oder nervösen Unruhezuständen eingesetzt.

Zecken
Überfamilie der Milben. Blutsauger, zum Teil wichtige Krankheitsüberträger. Leben meist im Wald und auf der Wiese und befallen als temporäre Parasiten vorüberstreifende Tiere oder Menschen. Wichtigste von Zecken übertragene Erkrankungen sind die Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Gegen letztere ist eine Schutzimpfung möglich.

Zelle
Kleinste lebensfähigste Einheit. Sie ist ein sich selbst regulierendes System. Für ihre genetische Kontinuität ist der Zellkern mit seinem DNS-Gehalt verantwortlich.

Zentralnervensystem
Abgekürzt ZNS. Der im Schädel und im Wirbelkanal befindliche, zentralisierte Teil des Gesamtnervensystems. Mit seinen in Zentren und Kerngruppen organisierten und durch Nervenbahnen miteinander verbundenen Neuronenverbänden (Nervenzellnetzwerken) stellt es ein kompliziert vernetztes biologisches Verarbeitungssystem für Informationen dar. Das ZNS besitzt nicht nur die Fähigkeit der Aufnahme und Weiterleitung von Informationen aus den Nervenbahnen des peripheren Nervensystems, sondern auch die Fähigkeit zur kurzfristigen oder langfristigen Speicherung dieser Information (Gedächtnis).

Zöliakie
Verdauungsstörung infolge einer Allergie gegen das im Getreide vorhandene Klebereiweiß.

Zyste
Blase. Sack- oder geschwulstartiger Hohlraum mit flüssigem oder breiigem Inhalt, z. B. Eiter.

Fachausdrücke der Allgemeinmedizin

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