Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe E-H

Lexikon der Allgemeinmedizin - Begriffe E-H

Ekzem
Nicht ansteckender, meist auf Überempfindlichkeit beruhender Hautausschlag.

Endogen
"Von innen heraus" entstehend.

Enzephalitis
Gehirnentzündung auf infektiöser Grundlage.

Erkältungskrankheiten
Akute und subakute Erkrankungen der oberen Luftwege. Es handelt sich hauptsächlich um Virusinfektionen.

Erythrozyten
Alle Blutzellen, die den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) enthalten.



Fettstoffwechsel
Die Fette der Nahrung werden im Dünndarm aufgenommen. Soweit der Körper das Fett nicht sofort verwertet, wird es in so genannten Fettdepots abgelagert.

Fissur
Spaltenbildung, Furche, Schrunde, Hauteinriss z. B. am Mund, After, Finger.

Fraktur
Knochenbruch durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung. Ist die vollständige Trennung der Zusammenhänge eines Knochens. Man unterscheidet zwischen einer "geschlossenen" (die Haut an der Bruchstelle ist unversehrt), "offenen" (eine spitze Knochenzacke hat die Haut durchspießt) oder "komplizierten" Fraktur.

Frühsommer Meningoenzephalitis
Durch Viren übertragbare, meldepflichtige Hirnhautentzündung.

Furunkel
Schmerzhafte, in die Tiefe greifende Entzündung eines Haarfollikels und der Umgebung, einhergehend mit Eiterung. Abheilung mit Narbenbildung.



Gastritis
Magenkatarrh oder Magenschleimhautentzündung. Kann akut oder chronisch auftreten. Die Symptome sind verminderter Appetit, Druck und Völlegefühl, Erbrechen, Schwindel.

Geriatrie
Beschäftigt sich mit den Krankheiten im Alter. Sie nimmt immer mehr an Bedeutung zu, da sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen ständig erhöht.

Glaukom
"Grüner Star", hat nichts mit irgendeiner Grünfärbung zu tun. Sammelbegriff für alle Augenerkrankungen mit dauernder oder zeitweiliger Erhöhung des inneren Augendruckes.


Grippe
Virusgrippe, Influenza. Infektionskrankheit durch Viren verursacht. Nach einer Inkubationszeit von 1- 3 Tagen mit Frösteln, tritt Fieber auf, mit Kopf- und Gliederschmerzen, Katarrh der Atemwege, Durchfall, rötlich entzündete Bindehaut. Die unkomplizierte Grippe klingt nach 4-8 Tagen wieder ab und hinterlässt für längere Zeit Abgeschlagenheit.

Gürtelrose
Durch Virus hervorgerufene, akute Infektionskrankheit mit begrenzter Nervenentzündung sowie Rötung, Schwellung und Bläschenbildung auf einer Hautstelle (Herpes zoster).



HWS-Syndrom
Halswirbelsäule-Schulter-Syndrom. Schmerzhafte Schiefhaltung des Kopfes oder der Schulter, infolge eingeschränkter Beweglichkeit. Diese Fehlhaltung führt zur Reizung des Schultergelenks, die eine Verhärtung der Muskeln und neuralgische Zustände verursacht.

Hepatitis
Leberentzündung, entsteht durch Virusinfektion oder fortgeleitet von Gallenwegsentzündungen oder durch Einbringen des Virus durch Reste menschlichen Serums in die Blutbahn.

Herpes
Sammelname für Hautkrankheiten, die in Form gruppenförmig angeordneter schmerzhafter Bläschen mit infektiösem Inhalt auftreten. Wichtigste Vertreter der Herpesgruppe sind Herpes Simplex-Viren. Die durch dieses Virus hervorgerufenen Infektionskrankheiten sind meistens im Bereich der Lippen (Herpes labialis) oder im Genitalbereich (Herpes genitalis) lokalisiert. Kann aber auch an allen Körperstellen vorkommen.

Hypertonie
Bezeichnung für chronische Erhöhung des arteriellen Blutdruckes über 160/95.

Hypotonie
Verminderung des Blutdruckes unter die (alterentsprechende) Norm. Oft mit starken subjektiven Beschwerden verbunden, von Kopfschmerzen bis zur Ohnmacht.

Fachausdrücke der Allgemeinmedizin

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